Sansibar-Geburtstagsupdate

Wieder ein Jahr älter 

Bevor es dann endlich nach Sansibar ging, haben Mine und ich noch einmal bei den

Kindern übernachtet.
Genau an dem Abend hat das Waisenhaus die langersehnte Stromverbindung bekommen.
Jetzt warten wir nur noch auf das Wasser.

Immer gut so eine Übersicht
Im Sonnenuntergang sieht alles einfach nochmal
schöner aus :)
Am Samstag haben wir uns dann super früh auf den Weg gemacht. Mit der Fähre um 12:30 ging es dann rüber. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon und so verging die Überfahrt wie im Fluge. Als wir uns der Insel näherten, hat es in Strömen geregnet. Auf Sansibar ist zurzeit die kleine Regenzeit im Gange und somit hatten wir die ersten Tage immer mal wieder ordentliche Schauer.
Sansibar ist wunderschön.Vor allem die Strände im Norden und im Osten, sowie Stone town können sich echt sehen lassen. Allerdings hat es sich irgendwie angefühlt, als wäre man in einem anderen Land. 




Es war einfach alles viel, viel touristischer als wir es vom Festland gewohnt sind – und das lag nicht nur an den Apothekenpreisen. Selbst die Dalas sind irgendwie anders und es wird ständig Taxi gefahren..
Auch wenn wir selbst so etwas wie Touristen waren, war mir das Verhalten von manchen Leuten irgendwie fast unangenehm.
Sansibar ist quasi zu 99% muslimisch. Dass man da nicht Bauchfrei und in den kürzestens Hosen tagsüber, am besten noch ein bisschen ländlicher, Essen gehen sollte, sollte irgendwo selbsterklärend sein.

In Stone town selbst ist das Abends aber anscheinend weniger problematisch. Da eröffnen dann viele Hotels ihre Bars und alle werden irgendwie toleranter. Da hab dann selbst ich mich getraut, eine kurze Hose zu tragen. Gewohnt haben wir bei der Gastfamilie von Ina und Lukas, die uns wirklich super lieb aufgenommen und mit Essen versorgt hat.



Hach ja..

Im Norden haben wir an einem Schnorchelausflug teilgenommen. Das war richtig, richtig schön! Erstens hatten wir richtig coole Leute an Bord, richtig gutes Wetter und aufgrund unserer unfassbaren Kiswahili-Kenntnissen, alles zu einem unschlagbaren Preis :D.
Zum Essen sind wir zu einem verlassenen Strand gefahren, wo die Crew Essen gekocht hat. Das war fast schöner als das Schnorcheln an sich.



In Nungwi haben wir viele Kurzzeitfreiwillige kennen gelernt und ich wurde noch glücklicher darüber, mich für ein Jahr entschieden zu haben als ich sowieso schon bin.
Jetzt wo drei Monate schon um sind, bemerke ich, wie wenig man nach drei Monaten überhaupt ankommt. Wenn ich mir vorstellen müsste, jetzt schon wieder zu fahren...- nene.
Außerdem waren die meisten richtig unzufrieden mit ihrer Organisation und ihrer Arbeit. Die meisten hatten einfach gar nichts zu tun und haben trotzdem Unmengen von Geld bezahlt.
Der Tag davor :-)
Mit Ausnahme von Nungwi und Stone town waren wir noch im Osten- in Paje.
Hier waren wir dann auch an meinem Geburtstag. Und der war noch cooler als ich mir erträumt habe 
– nur das Kokosnusstrinken am Strand hat gefehlt ;-D.
Geburtstagsfrühstück an der frischen Luft
Wir haben vergünstigt bei einem Bekannten von Ina gewohnt, ca. 300 Meter entfernt vom Strand. In die zweite Schnappszahl wurde selbstverständlich reingefeiert und mit einem anschließenden Baden im Meer wundervoll abgerundet. Am Tag selbst, herrschte wunderbarstes Geburtstagswetter und wir haben uns auf den Rückweg nach Stone town gemacht. Das Schicksal wollte es dann wohl, dass die anderen mich noch nicht verlassen und leider keine Tickets mehr für die Fähre bekommen haben. Aber so konnten wir alle noch gemeinsam am Sonntagabend am Meer sitzen, ein bisschen Ukulele spielen, Lieder dazu summen und einen wunderschönen Sonnenuntergang angucken. 

Wenn ich es so schreibe, hört es sich noch mehr an wie aus einem Film :-)!
Kunterbuntes Treiben am Strand in Stonetown
Anschließend musste Sonntagnacht dann auch noch genutzt werden. Also war ich noch mit 3 anderen Mädels Cocktails -Mojitos- trinken und danach mussten die Kalorien der ausgegebenen Pizza auch wieder weggetanzt werden.
Am Montag habe ich mich dann zusammen mit Ina und Isa ganz gemütlich auf den Weg nach Dar gemacht, die anderen hatten eine Fähre früher genommen.
Die kleine süße Truppe 
hatte den Kuchen
eindeutig verdient.
Mit den Kindern habe ich dann selbstverständlich auch noch ein bisschen gefeiert. Mit selbst gebackenem Kuchen, Topfschlagen und ein bisschen Sackhüpfen, haben sich auch die Kiddis über meinen Geburtstag gefreut.
Außerdem wurden wir von unserer Nachbarin zu Reis und Bohnen eingeladen.
Topfschlagen;
 ganz gesund in Mango-Version
Da man aber nur einmal 22 wird, habe ich jetzt Samstag nochmal meinen Geburtstag im kleinen Kreis, hier in Mapinga gefeiert. 



Nach diesem großartigen Abend ist meine Geburtstagslust dann tatsächlich auch erstmal ausreichend gestillt und wir werden ab nun versuchen, ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.
Das Paket von Mutti darf trotzdem so langsam mal ankommen.. :-)

Jetzt kehrt so langsam wieder Ruhe ein und meine Erkältung, die mich nun unglaubliche zwei Wochen verfolgt hat, gibt auch endlich mal Ruhe.

Sackhüpfen, 
so wie es sich für einen Kindergeburtstag gehört :)

Ich fand Sansibar wirklich schön und wir hatten viel Spaß. Allerdings war es trotzdem schön als wir dann endlich zurück in Mapinga waren.
Und hier werden wir dann auch erst einmal wieder bleiben. Bis kurz vor Weihnachten.
Dann gibt es hoffentlich den nächsten Reisebericht.




Ich hoffe, ihr hattet auch alle einen großartigen 1. + 2. Advent, sowie einen großzügigen Nikolaus.
Mit Neid auf eure Adventskalender,
Jana

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